Releasewechsel bei ASP-XTend

aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank

Bei traditionellen ERP-Systemen werden vor der ersten Installation oft grosse Summen in Anpassungen investiert. Ein Releasewechsel macht dann die Anpassungen schlagartig zunichte. Sämtliche Anpassungs- und Erweiterungsarbeiten müssen erneut erfolgen. Hoffentlich wurde die Dokumentation der Anpassungen damals bei der Installation sorgfältig erstellt. Es ist bei grossen ERP-Systemen als normal akzeptiert, dass ein Projektteam aufgestellt wird, um den Releasewechsel vorzubereiten. Diese Vorbereitungs-Arbeiten können sich mit den entsprechenden Kosten über Monate hinziehen.


Der Releasewechsel mit ASP-XTend dagegen ist weitgehend eine mechanische Angelegenheit. Das Nachführen individueller Anpassungen entfällt völlig. Denn ASP-XTend besteht aus zwei Bereichen:

  • den Prozessabbildungen, in denen dokumentiert ist, welche Programm-Komponenten in welchen Arbeitsschritten in welcher Reihenfolge aufgerufen werden. Diese Prozessabbildungen werden vom Releasewechsel nicht tangiert, da sie in der Kundendatenbank liegen.
  • die Komponenten, mit anderen Worten, die gesamte Funktionalität des Systems, liegen in einem von den Prozessabbildungen völlig unabhängigen Functions-Repository. Der Releasewechsel bei ASP-XTend beschränkt sich auf das Zufügen neuer Komponenten und dem eventuellen automatischen Anpassen von den Dateistrukturen, die verändert oder erweitert wurden.

Neue Komponenten werden zugefügt, wenn sich seit dem letzten Releasewechsel neue Kunden aus neuen Branchen für ASP-XTend entschieden haben und im Laufe der Einführung neue branchenspezifische Komponenten entwickelt wurden. Auch für Kunden, die ASP-XTend selbst weiterentwickeln, ist gesorgt: durch eine Namenskonvention können vor dem Releasewechsel die von ihm neu erstellten Komponenten gezielt in das Functions-Repository eingezogen werden, sodass sie mit dem Releasewechsel wieder eingespielt werden.

ASP-XTend-Kunden konnten schon oft solche neu hinzugekommenen Komponenten in ihre eigenen Prozesse einbinden und so von der Erfahrung anderer profitieren. Geben und Nehmen zum Vorteil aller ist Realität.

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