Merkmale

aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank

Die Merkmale von ASP-XTend

Traditionelle ERP-Lösungen bieten fest definierte Funktionen, die parametrisiert oder durch Programmierung angepasst werden können. Durch die meist direkt in den Programmen fixierten Strukturen und Prozesse sind solche Anpassungen oft mit erheblichen Kosten verbunden.

In ASP-XTend sind die Prozesse von den Funktionen getrennt. Die Funktionen befinden sich als Blackboxes oder Komponenten in einem Functions-Repository. Die Prozesse dagegen liegen in einer getrennten Ebene darüber. Diese Ebene ist dem Benutzer der Software zugänglich.

Die Prozessmodellierung (d.h. die Erstanpassung an die betrieblichen Bedürfnisse und die Folgeanpassungen an sich ändernde Bedürfnisse) erfolgt damit durch den Benutzer der Software und nicht durch den Programmierer. Sie erfolgt durch eine neuartige Verlinkungstechnik, deren Handhabung in wenigen Stunden erlenbar ist. Die Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens an Änderungen in ihrem Umfeld ist damit bei geringeren Kosten stark erhöht. Auch Releasewechsel haben durch diese Architektur ihre Schrecken verloren.

ASP-XTend ist grosszügig dimensioniert: es können bis zu 999'999'995 Mandanten, unbeschränkt viele Lager, unbeschränkt viele Währungen usw eröffnet werden. Ausserdem können die Druckerzeugnisse wie Rechnungen, Auftragsbestätigungen usw. vom Benutzer selbst (d.h. ohne Eingriffe in die Programme) aus dem Deutschen in die Sprachen übersetzt werden, die er benötigt.

ASP-XTend ist international ausgerichtet: jeder Benutzer kann in seiner Sprache mit dem System arbeiten, die Rechnungslegung kann gleichzeitig und ohne Mehraufwand verschiedenen Bedürfnissen (z.B. deutscher und angelsächsischer Kontenrahmen, automatische Parallelbuchung in Euro, USD und GBP) entsprechen.

Zudem ist ASP-XTend eine echte Real-Time-Lösung. Es gibt keine Tagesend-, Monatsend- oder Jahresendverarbeitung, denn jeder Geschäftsvorfall wird bei Drücken der Eingabetaste sofort definitiv in allen Verästelungen verarbeitet. Denn die Lösung basiert auf einem unternehmensweiten Datenmodell, dank dem Schnittstellen konsequent vermieden werden konnten. Sie ist dadurch ein sekundenaktuelles Informationssystem.

Für die Datenintegrität sorgt eine Art Karteikasten. Alle Codedefinitionen sind dort hinterlegt und vom Systemverantwortlichen verwaltbar. Ein Code, der nicht im Karteikasten definiert ist, wird vom System zurückgewiesen. Das Datenbanksystem sorgt dafür, dass die erfassten Daten untereinander kongruent sind. Ausserdem ist der Karteikasten ein Hilfesystem: wenn unbekannt ist, welche Codes in einem bestimmten Feld erlaubt sind, genügt das Drücken der F4, um eine Auflistung des Inhalts der ensprechenden Karteikarte zu sehen.

Das QS-Wesen ist voll in die Applikation eingebettet, quasi als Abfallprodukt. Wenn Prozesse definiert werden, fallen dadurch Prozessbeschreibungen an. Die Prozessbeschreibungen sind nicht mehr losgelöste Dokumente, die anschliessend durchgesetzt werden müssen, sondern umgekehrt: der Prozess wird definiert und dadurch gleichzeitig dokumentiert. Bei jeder Prozessanpassung wird zudem die Dokumentation automatisch nachgeführt. Die Durchsetzung entfällt, dafür sorgt das System. Zudem sind durch Historyfunktionen alle Geschäftsvorfälle rückverfolgbar. Die ISO-Zertifizierung ist leicht gemacht.

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