Listen

aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank

Einführung

Listen sind interne Druckausgaben, die normalerweise auf weissem Papier, bei grösserem Druckanfall auch auf Matrixprintern auf Zebrapapier entstehen. Listen in ASP-XTend sind jedoch wenige Minuten nach ihrem Druck bereits veraltet, da ASP-XTend in Echtzeit arbeitet und sich dadurch die Daten ständig ändern. Oft wird nur eine schnelle Auskunft über den aktuellen Stand gewünscht (z.B. der aktuelle Lagerwert oder die Bilanz), weshalb der Benutzer bei allen Listen gefragt wird, ob er die Liste nur am Bildschirm sehen will, damit Papier gespart wird, oder ob er sie tatsächlich gedruckt benötigt.

Sie werden normalerweise auf dem Format DIN A4 hoch erstellt, es gibt aber auch Drucke auf DIN A4 quer, wenn die Zeilenlänge eines DIN A4 hoch-Blattes nicht ausreicht.

Die Listen können mit oder ohne Listenverteiler erstellt werden. Der Listenverteiler ist ein Deckblatt, das alle Empfänger dieser Liste anzeigt und automatisch auch so viele Listenkopien erzeugt, als Empfänger eingetragen sind.

In kleineren Firmen, in denen ein solcher Verteilermechanismus, z.B. per interner Post, unnötig ist, kann dieses Deckblatt unterdrückt werden.


Die Technik

Im Gegensatz zu den Doumenten sind die Listen in der Karteikarte 556 definiert, nicht zu verwechseln mit der Karteikarte 553, in der die Listencharakteristika eingestellt werden können. Die Karteikarte 556 ist nur den Systemverantwortlichen zugänglich. Auch hier gibt es ein einziges Rahmenprogramm PRTPGQ, das aufgrund der Einträge in Karteikarte 556 die Listen produziert.

In dieser Karetikarte 556 werden je Liste drei Programme festgelegt:

  • die Dialogmaske, in der der Benutzer seine Selektionsdaten eingibt
  • das Selektionsprogramm, das die gewümschten Daten in eine Arbeitdatei ausselektiert
  • das Druckprogramm, das aus den selektierten Daten die Liste erzeugt.

Ausserdem werden noch je Liste angegeben:

  • Soll das Programm interaktiv oder im Batch laufen? (Wenn Batch definiert wurde, wird innerhalb des Rahmenprogramms PRTPGQ das Unterprogramm PRTJOQ aufgerufen, das die restliche Arbeit im Hintergrund ausführt.)
  • Soll der Benutzer bei Abruf der Liste die Möglichkeit haben, die Laufart (Batch oder interaktiv) zu ändern?
  • Soll das Listprogramm in dem Sammelmenupunkt "Arbeiten mit Druckprogrammen" angezeigt werden?
  • Unterscheidungsparameter für die Buchhaltungslisten, da dort für Kreditoren resp. Kreditoren die gleichen Programme verwendet werden. (1=DFJ,2=KFJ,3=DZJ,4=KZJ,5=DAUS,6=KAUS)
    • DFJ = Debitorenfakturenjournal
    • KFJ = Kreditorenfakturenjournal
    • DZJ = Debitorenzahlungsjournal
    • KZJ = Kreditorenzahlungsjournal
    • DAUS = Debitorenausstandsliste
    • KAUS = Kreditorenausstandliste


Der Vorgang innerhalb PRTPGQ

Die Karteikarte 556 werden die drei notwendigen Programme gesucht und als erstes das Dialogprogramm angezeigt, in das der Benutzer seine Selektionseingaben macht.

Daran anschliessend wird das allgemeine Druckersteuerprogramm WIPRTA angezeigt, in der der Benutzer den voreingestellten Drucker, die Verarbeitungsart (falls in Karteikarte 556 erlaubt) einstellen kann und angeben kann, ob er die Liste nur am Bildschirm sehen oder die Liste auf den Drucker steuern will.

Die restlichen Proamme (Selektion und Druck der LIste) laufen entweder in Batch oder interaktiv ab, je nachdem, welche Art in der Karteikarte 556 angegeben und im nachfolgenden Druckersteuerprogramm WIPRTA bestätigt wurde.

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