Lagerentnahme
aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank
Als Hilfsmittel können wahlweise Rüstzettel (Kommissionierscheine), Picking-Lists, Picking-Slips, Lieferscheine und ähnliches erstellt werden. Diese werden in der Auftragsart definiert
Dabei kann, falls dies Zeitgewinn verspricht, der Rüst-(Kommissionier)gang wahlweise auftragsbezogen oder artikelbezogen eingerichtet werden. Bei der artikelbezogenen Kommissionierung wird in bestimmten Zeitabschnitten ein summarischer Rüstschein abgerufen, auf dem die zu rüstenden Posten nach Artikelnummer sortiert sind. Erst auf einem sogenannten "Rüsttisch" werden die Artikel dann auf die Kundenbehälter verteilt.
Je nach Organisationsform
- falls die Verfügbarkeitsprüfung bereits bei der Auftragserfassung erfolgenkann. wird die Rechnung einzeln oder abends im Stapel gedruckt, sobald der Lieferschein erstellt wurde. Es erfolgt also vom Lager nur in Ausnahmesituationen eine Rückmeldung, ansonsten wird angenommen, dass die Rechnung gedruckt werden kann, sobald der Lieferschein gedruckt ist. Dabei kann in der Auftragsart eine künstliche Zeitspanne in Tagen zwischen dem Lieferschein- und dem Rechnungsdruck eingebaut werden. Diese Verzögerung ist jedoch nur beim stapelweisen Abruf aktiv, beim Einzelabruf wird unmittelbar auf den Abruf des Benutzers reagiert.
- falls ohne Rückmeldung nicht fakturiert werden kann, z.B. weil die Artikel nach Gewicht fakturiert werden und jeder Artikel unterschiedlich viel wiegt, wird eine passende Erfassungsmaske mittels der Option 9 der Auftragsmaske aufgerufen und dem bestellten Artikel die Menge, das Gewicht, eine Serienummer oder was immer das Bedürfnis ist, zugefügt.
Oder es wurde das Gewicht bereits beim Lagereingang festgestellt und mittels einer Etikette (auch mit Strichcode) festgehalten. Hier befindet sich ein Beispiel einer Maske für die Lagerausgangserfassung durch Scannen.
