Konfigurieren von ASP-XTend
aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank
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Einleitung
Die Individualisierung (resp. das Konfigurieren) und auch die Erweiterung von ASP-XTend erfolgt mit Hilfe von mehreren Einrichtungen, die wir als Ganzes "Processmodeler" nennen. Die wichtigsten Bereiche daraus sind die
- Konfiguration
- die Sprungtechnik
Das Konfigurieren
. . verbindet einzelne Programmbausteine zu einem Prozess. Es erfolgt über drei hierarchische Stufen und auf der dritten Stufe zusätzlich horizontal je nach Branche. Programmierkenntnisse sind dazu nicht notwendig.
- Erstellen von individuellen Benutzer- oder Gruppenmenus. Diese Menus werden anschliessend einzelnen Benutzern oder ganzen Benutzergruppen zugeordnet.
- Übersichtsmasken Optionen und Funktionen zuordnen. Übersichtsmasken werden aufgerufen, wenn der Benutzer einen Menupunkt auswählt.
- Den Optionsobjekten nach Bedarf noch Kettenobjekte anketten.
Diese dritte Ebene, die "horizontale Konfiguration", soll an zwei Beispielen erklärt werden:
- im technischen Grosshandel ist das Speichern von Informationen notwendig, die je nach technischem Gut sehr unterschiedlich sein können. Es wird dem Benutzer eine erste Maske präsentiert, die Daten enthält, die für jedes technische Gut allgemeingültig sind. Abhängig jedoch von der Eingabe in dieser Maske werden unterschiedliche Folgemasken präsentiert, die nun die Spezifika enthalten.
- im CRM werden ganz oben an der Datenpyramide unabhängig von der Branche allgemeingültige Daten gepflegt, je tiefer man jedoch ins Detail geht, werden die Bedürfnisse an die zu speichernden Daten je Branche sehr unterschiedlich.
In beiden Fällen werden den allgemeingültigen Masken je nach Situation branchen- oder objektspezifische Folgemasken zugeordnet. Dies erfolgt durch einfaches Ausfüllen von Tabellen (was wir konfigurieren nennen).
Die Sprungtechnik
Oft fehlt in Verarbeitungsprogrammen ein für den gerade bearbeiteten Prozess ein Eintrag in den Stammdaten. Oder man sollte in einem Prozess aus einem vorbestimmten Zyklus ausbrechen und nach Beendigung der Zwischenarbeit im alten Zyklus an der verlassenen Stelle fortfahren können. Beide Bedürfnisse lassen sich mit der Sprungtechnik befriedigen. Teilweise sind solche Funktionen fest in die Prozesse eingebunden, teilweise sind in Tabellen sie frei definierbar, wie z.B. in der Karteikarte 525.
Schlussfolgerung
Das Resultat ist eine schanke und ballastfreie Informatikumgebung, genau dem Bedarf des einzelnen Benutzers oder einer bestimmten Branche angepasst. Nicht benötigte Funktionen sind dem Benutzer verborgen und können ihn also nicht verwirren.
Die Lösung ist mit der Konfiguration, die bei der Einführung durchgeführt wird, nicht eingefroren, sie kann jederzeit über diese drei Stufen an sich ändernde Anforderungen angepasst werden.
Zudem sind diese Definitionen in Konfigurationsdateien gespeichert, die bei einem Releasewechsel nicht verändert werden. Die Releasewechsel haben also ihre Schrecken verloren.
Die Erweiterung der Lösung um neue Funktionen ist ebenso einfach. Neue Funktionen werden (ebenfalls ohne Programmierkenntnisse) dem Functions-Repository zugefügt und dann in die Prozesse eingebunden. Bereits bestehende Programme brauchen dank der in jedem Objekt identischen Kommunikationsschicht nicht angepasst werden!
