Dynamische Prozessabbildung

aus ASP-XTend, der freien Wissensdatenbank

Definition

Eine dynamische Prozessabbildung wird von einem Benutzer durch Eingabe einer noch unvollständigen Information gestartet. Die unvollständige Information wird dann von Benutzer zu Benutzer weitergeleitet, wobei jeder der Benutzer die Information ergänzt, bis der Durchlauf beendet ist und das neu erfasste Objekt vollständig beschrieben ist.

Beispiel

Diese komplizierte Beschreibung sei anhand des Materialstamms näher erläutert:

  • Die Konstruktionsabteilung eröffnet einen neuen Artikel, indem sie gewisse Grunddaten eingibt. Damit läuft das Programm in der Konstruktionsabteilung auf Ende.
  • Gleichzeitig erscheint im Briefkasten der Einkaufsabteilung eine Meldung, dass die Informationen für ein neues Teil zu ergänzen sind. Die Einkaufsabteilung öffnet die Maske (zeitverzögert, vielleicht sogar einen Tag später), sieht die bereits erfassten Daten und ergänzt sie mit den Beschaffungsinformationen.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich z.B. in der Arbeitsvorbereitung, in der Materialverwaltung, in der Verkaufsabteilung usw. bis sämtliche Informationen von allen Abteilungen erfasst sind. Erst jetzt wird der Artikel offiziell, d.h. er wird im Materialstamm sichtbar.

Statische Prozessabbildungen sind für Klein- und Mittelbetriebe meist geeigneter, dafür sind dynamische Prozessabbildungen in Grossfirmen mit hoher Arbeitsteilung von Vorteil.

Hinweis: Statische und dynamische Prozesse können jedoch ohne weiteres koexistieren.

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